BIOGRAFIE

Geboren wurde ich in Oldenburg in eine kunst- und kulturinteressierte Familie hinein, in der beide Elternteile Musiklehrer sind. Unausweichlich kam ich also im frühen Kindesalter mit Musik in Berührung. Nach ersten Gehversuchen auf dem Klavier, führte mich mein Weg zu Axel Fries, zu der Zeit Solo-Pauker am Staatstheater in Oldenburg. Neben dem Einzelunterricht traf ich in den Ensemble-Stunden auf Gleichgesinnte: Unter der Leitung von Axel Fries formierte sich das „Schlagwerk Nordwest“ (welches bis heute in der sechsten Generation besteht), welches sich schnell als Institution in der Oldenburger Kulturlandschaft etablierte. Hiermit folgten zahllose Auftritte und Teilnahmen am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Gleichzeitig lernte ich im Niedersächsischen Jugendorchester die große Welt der symphonischen Werke kennen. Nach all dem stand für mich fest, den Weg des Berufsmusikers einzuschlagen.
Ich hatte das große Glück einen Studienplatz an der Musikhochschule in Hannover zu bekommen. Die nächsten Jahre studierte ich also bei Prof. Andreas Boettger, Guido Marggrander (Schlagzeuger beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) und Erich Trog (Solo-Pauker beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin).
Nach einigen Semester sammelte ich Berufserfahrung als Praktikant jeweils eine Spielzeit beim Göttinger Symphonieorchester als auch beim Braunschweiger Staatsorchester. In dieser Zeit knüpfte ich Kontakte zu weiteren Opern- und Konzerthäusern, welche bis heute bestehen – wie etwa dem Oldenburger Staatsorchester, den Bremer Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven oder der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford.

Schon zu Studienzeiten beschränkte sich mein Interesse nicht nur aufs Orchesterspiel: musikalische Selbstverwirklichung suchte ich immer schon in den Werken von Johann Sebastian Bach.
Auch wenn dieser Name nicht augenblicklich mit der Welt der Schlaginstrumente in Verbindung gebracht wird, fand ich immer Werke, welche sich hervorragend für Marimba und/oder Vibraphon eignen. Videoaufnahmen dazu gibt es hier.

Heute lebe ich in Hannover als freischaffender Künstler und gastiere an Opern- und Konzerthäusern im gesamten Bundesgebiet. Ein weiterer Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Neuer Musik. In spartenübergreifenden Produktionen, wie etwa am Staatstheater Oldenburg war ich zuletzt in "Antigone" und "Der Bär, der nicht da war" zu sehen und zu hören.

Darüber hinaus unterrichte ich an der Musikschule Uelzen als Lehrkraft für Schlagzeug/Percussion und Schlagzeug-Ensemble.

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